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Schimmelpilze
Dass Schimmelpilzbefall im Haus nicht nur ein optisches und sensorisches Problem darstellt, sondern auch zu massiven gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann, wird oft verkannt. Doch nicht nur als sichtbarer Schimmelpilzrasen, sondern auch versteckt hinter Schränken, Wandverkleidungen oder in Kellerräumen kann er Auslöser zahlreicher Beschwerden sein.
 
Dem Pilz dienen organische Materialien als Nährboden, darunter fallen z.B. Lebensmittel, Staub, Tapeten, Holz, Teppiche, Anstriche, etc.. Neben der Nahrung wird für das Wachstum und die Vermehrung noch ein feuchtwarmes Klima benötigt. Ursachen für eine für das Pilzwachstum förderliche Feuchtigkeit sind beispielsweise Wärmebrücken mit Kondensationsfeuchtigkeit wie man sie häufig an Balkonplatten oder in Raumecken findet, falsches Lüftungsverhalten in Kombination mit neuen, dichten Fenstern oder nur oberflächlich "sanierte" Wasserschäden, um nur einige begünstigende Faktoren zu nennen.
 
Untersuchung und Analyse:
Die Klärung der Ursache für den Schimmelbefall steht an erster Stelle für eine erfolgreiche und dauerhafte Sanierung. Unterstützt durch modernste bauphysikalische Messtechnik wird die Ursache für die erhöhte Feuchtigkeit festgestellt. Falls erforderlich, wird eine elektronische Datenaufzeichnung über mehrere Wochen hinweg durchgeführt, um unterschiedliche Nutzerverhalten und Situationen zu erfassen.

Eine exakte Bestimmung der vorhanden Pilzarten und deren Konzentration in der Raumluft wird durchgeführt, um das Gefahrenpotential und das Ausmaß des Befalls zu bestimmen. Diese Proben werden auf Nährböden anschließend im Wärmeschrank bebrütet, ausgezählt und bestimmt. Als Referenz dient eine Probe der Außenluft, die am gleichen Tag entnommen wird. Das Ergebnis dieser Analyse bestimmt dann das weitere Vorgehen, sowie die zu treffenden Schutz- und Sanierungsmaßnahmen.

Zur Kontrolle einer durchgeführten Sanierung, bei der auch Desinfektionsmaßnahmen vorgenommen wurden, muss die Raumluft auch auf abgetötete Pilzsporen untersucht werden. Denn auch diese inaktiven Sporen besitzen noch ein allergenes Potential, und sind somit gesundheitlich kritisch zu bewerten. Um diese nicht kultivierbaren Sporen zu erfassen, wird eine Partikelsammlung der Raumluft durchgeführt, bei der die Sporen auf einem Klebefilm mikroskopisch ausgezählt werden.
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